CSS Preisvergleichsportale

Momentan erhalten viele Ads-Kunden Mails von sogenannten CSS-Diensten (CSS=Comparison Shopping Service).
Ein CSS Portal ist ein Preisvergleichsportal, auf dem verschiedene Produkte verglichen werden können, wie Sie es von Google Shopping kennen. Die CSS-Partner werben mit bis zu 20 Prozent Ersparnis gegenüber den von Google berechneten Klickpreisen.

Hintergrund:
Um einer drohenden Sperre der Shopping-Plattform zu entgehen, wandelte Google seine Produktsuche in eine Preisvergleichsplattform “Google Comparison Shopping Service” (CSS) um. Seitdem können auch Preisvergleichsportale in der EU sowie in der Schweiz Shopping-Anzeigen auf Google im Namen von Händlern schalten.
Google ermöglicht es den Händlern von CSS-Partnern Shopping Anzeigen auf der Google Suchergebnisseite anzuzeigen. Diese Anzeigen sind dann entsprechend gekennzeichnet (siehe Anlage).

Lohnt sich der Wechsel zu einem anderen CSS?
Es geht hier nur um die Google Shopping Anzeigen. Anzeigen über das Google Suchnetzwerk, das Displaynetzwerk und bei YouTube laufen weiterhin nur über Google. Man müsste also ohnehin bei Google bleiben, will man alle Netzwerke nutzen!
Außerdem wollen die andere Portale ja auch mitverdienen und lassen sich die Schaltung der Anzeigen natürlich ebenfalls vergüten. Ob man am Ende also tatsächlich Geld spart, ist nicht sicher.
Durch die Trennung Ihres Traffics auf Google Shopping und CSS entstehen zudem Datensilos, welche für automatische Gebotsstrategien ungünstig sind.
Weiterhin erhöht sich der Wartungsaufwand für den Werbetreibenden bzw. die Agentur, da man nun mindestens zwei verschiedene Ads Konten betreuen muss.